OGV Bissingen zu Besuch

Der OGV Bissingen(Teck) ist mit seinem Vorsitzenden Rudolf Thaler an vorderster Front bei der Multiplikation des Oeschberg-Palmer-Schnitts an Streuobstbäumen aktiv (siehe  www.ogv-bissingen.de).

Viele klärende Informationen  zum Oeschberg-Palmer-Schnitt bei Streuobstbäumen finden sie unter www.ogv-rietenau.de/oeschbergschnitt.

Auch beim OGV Mössingen wird der Oeschberg-Palmer-Schnitt bei Streuobstbäumen seit vielen Jahren erprobt und aufgrund vieler Vorteile favorisiert. So freuten wir uns am 11. Juli 2015 auf den Besuch der Bissinger in unserem Lehrgarten.

Nach der Begrüßung durch Vorstand Hans Wener gabs eine Stärkung mit Kaffee und Kuchen.

Der Rundgang im Lehrgarten entwickelte sich zu einem intensiven Erfahrungsaustausch über die Obstgehölze.

Für die Interessierten wurde der Palmer-Oeschberg-Schnitt und seine Vorteile an Streuobstbäumen im Außenbereich analysiert.

Anschließend wanderte die Reisegruppe über den Panoramaweg und wurde von Sabine Mall-Eder und Markus Hölz über Aktivitäten zum Streuobst informiert.

 

OGV Einsatz beim Rosenmarkt

Am Sonntag, den 21. 6. 2015 war der OGV Mössingen bei der Bewirtung der Gäste des Rosenmarktes wieder voll engagiert..

Die vielen Kuchenspenden und Arbeitseinsätze unserer Mitglieder brachten für unseren Verein wieder einen guten Erfolg.

An Stelle von Heide Wener, die den Kaffee- und Kuchenverkauf 10 Jahre erfolgreich organisierte, sorgten dieses Jahr Petra Nüllen und Ursel Pfeiffer für eine gute Präsentation und den reibungslosen Ablauf.

 

Arbeitseinsatz Lehrgartenpflege

Am 5. Mai 2015 war wieder ein Arbeitseinsatz zur Lehrgartenpflege angesagt.

Zwei Frauen und sechs Männer mähten das bereits hohe Gras unter den Obstgehölzen, jähteten das Unkraut unter den Beerenstäuchern und montierten Sitzstangen für Greifvögel an Obstbäumen im Außenbereich.

Nach zweistündigem Einsatz war die Zufriedenheit über die erfolgreiche Aktion bei allen zu spüren.

Veredelungskurs

Ein Dutzend Teilnehmer konnte Vorstand Hans Wener sich am Samstag 25.4.2015 im Lehr- und Schaugarten des OGV Mössingen zum Praxiskurs Rindenpfropfen bei Obstbäumen begrüßen.

 

Veredelungsreiser und frische Aststücke von Apfelbäumen und Werkzeuge lagen als Übungsmaterial bereit. Nach einer kurzen Demonstration der wichtigen Arbeitsschritte konnten die Kursteilnehmer selber arbeiten.  Zuerst wurden die Schrägschnitte an den Edelreisern probiert. Den fleißig übenden Kursteilnehmer gelang es mit den sehr scharfen Veredelungsmessern immer besser, ebene Schnittflächen ausreichender Größe zu erzeugen. Werner Maier, Hans Wener und Uli Dreier erklärten die Kniffe und beantworteten die Fragen.
An den festgespannten Aststücken wurden danach die Pfropfköpfe vorbereitet: Als Erstes wurde die Rinde des Astes senkrecht zur Sägefläche bis zum Holzteil durchtrennt. Einer der beiden Rindenflügel wurde etwas abgelöst, wodurch Kambium freigelegt wurde. In den Spalt wurde dann das Edelreis kontrolliert hineingeschoben.
Nun wurde das Festbinden der Reiser mit Bast eingeübt. Dabei musste mit viel Zug gearbeitet werden, damit die Schnittfläche des Edelreises fest auf das Kambium der Unterlage gepresst wird. Zuletzt wurde die Versiegelung des Veredelungskopfes mit Veredelungswachs gezeigt.


Anschließend demonstrierte Werner Maier an einem achtjährigen Jakob-Fischer-Apfelbaum die Veredelung eines Baumes.

Den genauen Veredelungsablauf finden sie unter www.ogv-moessingen.de unter Wissen.
Die motivierten Kursteilnehmer können nun Dank dieses Praxiskurses Obstbäume erfolgversprechend selber veredeln.

Mostseminar

Beim 10. Mössinger Mostseminar am 17.04.2015 war die Kulturscheune mit fast 90 Interessierten wieder voll besetzt.
20 Mostlieferanten hofften im Wettbewerb auf eine gute Platzierung.

Michael Niethammer vom Kulturcafé Camäleon und Hans Wener vom OGV sorgten für die Informationen und führten in bewährter Weise durch die Veranstaltung.
Eingeleitet durch ein parodistisches Mostlied vom Chor der Mönche begann dann die Bewertung der von Mitgliedern des Netzwerks Streuobst ausgeschenkten Moste.

Durch passende Akkordeonmusik von Christoph Herrman getaktet,  prüften, diskutierten und bewerteten 15 Tischgruppen das Aussehen, den Geruch und den Geschmack der Moste.
Die Aktiven des Kulturcafés Camäleon sorgten mit Zwiebelkuchen und Schmalzbrot für die herzhafte Grundlage.

Während der Auswertung durch Dieter Weimar schuf Michael Niethammer in einem Bildvortrag Klarheit über die Entstehung und Bedeutung der Oechslegrade für die Mostherstellung.


Alle waren gespannt auf die Mostplatzierungen. Der Mostsieger war dieses Mal Willi Schmalz aus Wurmlingen, auf den  zweiten Platz schaffte es Reiner Gaub aus Talheim. Als Dritter konnte  Wilhelm Eissler aus Talheim mit seiner Mostqualität überzeugen.

Tipps zur Mostherstellung:
Voll ausgereiftes Obst mosten. Schattenfrüchte machen den Most fad und sauer.
Bestens bewährt haben sich die Apfelsorten Alte Luiken, Bohnäpfel, Bittenfelder und Boskoop.
Neben sortenreinen Mosten werden meist Äpfel mit Birnen gemischt. Durch Zugabe von 30% bis 50% gehaltvoller Birnen z. B. oberösterreichische Weinbirnen, können die Oechslegrade gesteigert und der Säureanteil vermindert werden.
Zur längeren Haltbarkeit sollte der Most von der Hefe gelassen und geschwefelt werden.

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