Trotz trübem, regnerischem Wetter war das Interesse für diesen Schnittkurs wieder erstaunlich groß.
Die 35 Teilnehmer konnten vom umfassenden Wissen und der perfekten Vermittlung der Kursleiterin Ulrike Klinkmüller viel profitieren.
Zuerst zeigte sie eine geeignete Schere und eine schmale Klappsäge als geeignete Werkzeuge.

Beim Schnitt eines Johannisbeerstrauchs erklärte und demonstrierte sie eine erfolgreiche Strategie.
Dabei lernten die Teilnehmer wie man das Alter der Triebe bestimmt. Vierjährige Triebe werden entfernt, kräftige Jungtriebe nachgezogen.
Für die Vitalität soll der Boden um den Strauch von Konkurrenz befreit, mit Kompost belebt und hin und wieder etwas gedüngt werden.
Einige Teilnehmer nahmen einjährige Neutriebe mit, um Jungpflanzen aus den Stecklingen zu gewinnen.

Auch beim Auslichten eines Josta Strauches galt es überalterte Triebe zu entfernen und zu schattige Zonen aufzulockern.
Bei den Himbeeren waren die abgetragenen Ruten des Vorjahres bereits entfernt. Die Neutriebe werden passend ausgelichtet.
Bei den Brombeeren müssen abgetragene Triebe entfernt und Neutriebe während ihres Wachstums passend geführt und befestigt werden. Die Seitentriebe aus den Blattachseln des vorjährigen Neutiebes werden während der Wachstumsphase laufend auf wenige Knospen eingekürzt.
Beim Schnitt der mehrmals blühenden Rosen reduzierte Ulrike die Knospenanzahl am einjährigen Holz und auf schnitt auf äußere Knospen.
Bei einer einmal blühenden Rose band sie längere Neutriebe fast waagrecht, um oberseits die Bildung vieler Blütentriebe zu induzieren.
Stärkerer Regen erzwang leider einen zügigen Schlussspurt der Veranstaltung.
