21. Mössinger Mostseminar

Zwanzigmal fand das Mössinger Mostseminar schon statt und jedes Mal in den altehrwürdigen Räumen der Kulturscheune. Das ist dieses Jahr nicht möglich. Darum weichen wir in die mindestens ebenso ehrwürdigen, wenn auch etwas jüngeren Räume des Café Pausa aus. Also gleich vormerken:

Freitag, 24. April, 19 Uhr
Mostseminar – ein Abend rund um den Most
im Cafè Pausa !!!

Bei der Mostprämierung werden von den Anwesenden die eingereichten Proben verkostet und bewertet.
Nebenher gibt es Informationen über die Verwertung von eigenem Obst, insbesondere über Gärmostherstellung und Saftkonservierung.
Selbstverständlich bietet das Café Pausa dazu auch andere Getränke und kleine Speisen aus der schwäbischen Küche – und zwischendurch auch kleine Kulturhäppchen zum Thema Most. Um einen freiwilligen Beitrag wird gebeten.

Info:
Wer einen Most für die Mostprämierung einreichen möchte, sollte diesen vorher anmelden. Das geht entweder telefonisch unter 07473-8178 (Hans Wener) oder per E-Mail an hans.wener@uni-tuebingen.de
Die Anmeldung ist ab sofort möglich!

Aus organisatorischen Gründen werden die Mostproben auf maximal 20 begrenzt. Einzugsbereich soll der Landkreis sein.
Die zugelassenen Proben sollten am Freitag, 24.4. in der Zeit von 17-18:30 Uhr im Café Pausa, Löwensteinplatz 2, abgegeben werden.  Als Menge dürften ca. 3 Liter pro Probe ausreichen.
Zu den Proben sollte neben dem Namen des Herstellers kurz auf die verwendeten Obstsorten, die Behandlung (Verwendung von Hefe, Mostveredler, …), die Lagerung (Holzfass, Kunststofffass), Abstich von der Hefe (Zeitpunkt) usw. auf einem beigelegten Blatt vermerkt werden. Dieses Blatt findet sich hier.  Veranstalter sind das Netzwerk Streuobst, der OGV Mössingen und das Café Pausa.

25. März 2026 / uli eder

Großer Andrang bei Essig- und Cidrewerkstatt 2026

Am 14. März 2026 fand die diesjährige Essig- und Ciderwerkstatt des OGV Mössingen statt – und das Interesse war überwältigend. Trotz Regen kamen zahlreiche Gäste aus dem Raum Mössingen, Reutlingen und Rottenburg in das Vereinsheim im OGV Lehrgarten.

Nach einem Einführungsvortrag über Essigherstellung durften die Teilnehmenden selbst aktiv werden: Mitgebrachter Most wurde geprüft, mit Essigmutter-Kulturen angesetzt und für die Reifung zu Hause vorbereitet. Im zweiten Teil stand die Herstellung von Cider im Fokus. Nach einer Verkostung von Vorjahreskreationen stellten die Teilnehmer ihren eigenen Cider her – mit individueller Dosage und spezieller Hefe in echten Sektflaschen. Diese dürfen nun zuhause reifen, bevor sie 2027 verkostet werden. Die Veranstaltung war kostenlos, lediglich Materialien wurden zum Selbstkostenpreis abgegeben. Vorträge zum Nachlesen gibt es auf der OGV-Website unter „Wissen“.

Nächster Termin:
Mössinger Mostseminar am 24. April 2026, 19 Uhr im Café Pausa. Anmeldung und Infos über die OGV-Website oder die lokale Presse.

Mr sott ...

... a mol wieder was schaffe!
Elf Aktive folgten dem Hilferuf des OGV und sorgten mit ihrem Pflegeeinsatz am Mittwochnachmittag, 4. März 2026 in und um unseren Lehrgarten für das Wohl unserer Pflanzen.

Im Lehrgarten wagte sich Alex an den Schnitt unserer stachligen Brombeeren, während Brigitte, Joachim, Nick und Rainer Konkurrenzwuchs um die Himbeeren und Johannisbeeren beseitigten und mit Pferdemist düngten.

Im Außenbereich waren Alfred, Andreas, Ernst, Reiner und Werner auf ihren Leitern, um die Pflegeschnitte an den Oeschberg-Palmer-Kronen unserer Streuobstbäume durchzuführen. Dabei konnten sie durch vorherige Baumansprachen und fachmännische Tipps einiges lernen. Hans Streib sichert im Bild oben die Leiter.

Unser Vorstand war mit der Abfuhr des Schnittguts beschäftigt und lobte die gute Mitarbeit.

Mit einem Bier aus heimischer Brauerei belohnte sich die Mannschaft am Ende zu recht,denn ... mr hott!

Bericht zur Mitgliederversammlung

Einen Bericht zur Mitgliederversammlung am 27.Februar 2026 finden sie hier.

Wie schneidet man Beeren und Rosen? 21.2.2026

Trotz trübem, regnerischem Wetter war das Interesse für diesen Schnittkurs wieder erstaunlich groß.
Die 35 Teilnehmer konnten vom umfassenden Wissen und der perfekten Vermittlung der Kursleiterin Ulrike Klinkmüller viel profitieren.
Zuerst empfahl sie eine Bypassschere und eine schmale Klappsäge als geeignete Werkzeuge.

Beim Schnitt eines Johannisbeerstrauchs erklärte und demonstrierte sie eine erfolgreiche Strategie.
Dabei lernten die Teilnehmer wie man das Alter der Triebe bestimmt. Vierjährige Triebe werden entfernt, kräftige Jungtriebe nachgezogen.
Für die Vitalität soll der Boden um den Strauch von Konkurrenz befreit, mit Kompost belebt und hin und wieder etwas gedüngt werden.
Einige Teilnehmer nahmen Stücke von einjährigen Neutrieben mit, um Jungpflanzen aus den Stecklingen zu gewinnen.

Auch beim Auslichten eines Josta Strauches galt es überalterte Triebe zu entfernen und zu schattige Zonen aufzulockern.
Bei den Himbeeren waren die abgetragenen Ruten des Vorjahres bereits entfernt. Die Neutriebe werden passend ausgelichtet.
Bei den Brombeeren müssen abgetragene Triebe entfernt und Neutriebe während ihres Wachstums passend geführt und befestigt werden. Die Seitentriebe aus den Blattachseln des vorjährigen Neutiebes werden während der Wachstumsphase laufend auf wenige Knospen eingekürzt.

Beim Schnitt der mehrmals blühenden Rosen reduzierte Ulrike die Knospenanzahl am einjährigen Holz und schnitt auf äußere Knospen.
Bei einer einmal blühenden Rose band sie längere Neutriebe fast waagrecht, um oberseits die Bildung vieler Blütentriebe zu induzieren.
Stärkerer Regen erzwang leider einen zügigen Schlussspurt der Veranstaltung.

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