Mitgliederversammlung 2026

Zur Mitgliederversammlung Freitag, 27.02.2026 im Café Pausa

laden wir alle Mitglieder recht herzlich ein.

Tagesordnung

1. Begrüßung

2. Berichte

  • 1.Vorsitzender Hans G. Wener
  • 2.Vorsitzender Joachim Reutter
  • Schriftführer Joachim Funk
  • Kassierin Sybille Wagner
  • Kassenprüfer Hans Müller und Rolf Maier

3. Entlastung (N.N.)

4. Ehrungen

5. Vortrag von Thomas Wehinger zur Gründung einer Bioobstvereinigung Neckar/Alb

6. Info von Reiner Gaub über die Organisation der neuen Auflagen zur Streuobstschnittbezuschussung (bieten wir für Mitglieder an).

7. Aktuelle Mitteilungen/ Jahresprogramm/ Termine

8. Anträge und Verschiedenes

Wie schneidet man Beeren und Rosen? 21.2.2026

Trotz trübem, regnerischem Wetter war das Interesse für diesen Schnittkurs wieder erstaunlich groß.
Die 35 Teilnehmer konnten vom umfassenden Wissen und der perfekten Vermittlung der Kursleiterin Ulrike Klinkmüller viel profitieren.
Zuerst zeigte sie eine geeignete Schere und eine schmale Klappsäge als geeignete Werkzeuge.

Beim Schnitt eines Johannisbeerstrauchs erklärte und demonstrierte sie eine erfolgreiche Strategie.
Dabei lernten die Teilnehmer wie man das Alter der Triebe bestimmt. Vierjährige Triebe werden entfernt, kräftige Jungtriebe nachgezogen.
Für die Vitalität soll der Boden um den Strauch von Konkurrenz befreit, mit Kompost belebt und hin und wieder etwas gedüngt werden.
Einige Teilnehmer nahmen einjährige Neutriebe mit, um Jungpflanzen aus den Stecklingen zu gewinnen.

Auch beim Auslichten eines Josta Strauches galt es überalterte Triebe zu entfernen und zu schattige Zonen aufzulockern.
Bei den Himbeeren waren die abgetragenen Ruten des Vorjahres bereits entfernt. Die Neutriebe werden passend ausgelichtet.
Bei den Brombeeren müssen abgetragene Triebe entfernt und Neutriebe während ihres Wachstums passend geführt und befestigt werden. Die Seitentriebe aus den Blattachseln des vorjährigen Neutiebes werden während der Wachstumsphase laufend auf wenige Knospen eingekürzt.

Beim Schnitt der mehrmals blühenden Rosen reduzierte Ulrike die Knospenanzahl am einjährigen Holz und auf schnitt auf äußere Knospen.
Bei einer einmal blühenden Rose band sie längere Neutriebe fast waagrecht, um oberseits die Bildung vieler Blütentriebe zu induzieren.
Stärkerer Regen erzwang leider einen zügigen Schlussspurt der Veranstaltung.

Schnittkurs für Frauen

Eine fachkundige Referentin, ein aufmerksames und wissbegieriges Publikum und eine standsichere Leiter – beste Voraussetzungen für einen erfolgreichen Schnittkurs!
Am Samstag, 7.2.2026 um 9.30 Uhr konnte Ulrike Klinkmüller wieder 13 Teilnehmerinnen zum traditionellen Schnittkurs fü Frauen auf ihrer Streuobstwiese in Belsen begrüßen. Zuerst machte sie mit geeigneten Werkzeugen vertraut.

Im Folgenden erläuterte und demonstrierte sie die Grundzüge des Palmer-Oeschbergschnittes an einem jungen Apfelbaum.
Danach wurden an einem Birnbaum sofortige und zukünftige Eingriffe erwogen, diskutiert und umgesetzt.
Abschließend vertiefte sie an einem zehnjährigen Apfelbaum der Sorte Kaiser-Wilhelm die wichtigen Regeln zur Behandlung der Stammverlängerung, zur Führung der Leitäste und zur Gewinnung von begleitenden Seiten- und Fruchtästen.

Nach anfänglichem Nebel lachte nach knapp zwei Stunden intensiver Wissensübertragung sogar noch die Sonne – zur Freude der teils weit angereisten Kursteilnehmerinnen, die sich auf diesem schönen Fleckchen Erde vor der Kulisse unserer heimatlichen Berge eingefunden hatten.

Jungbaumschnittkurs 31.01.2026

Erfreulicherweise werden in den letzten Jahren wieder vermehrt junge Obsbäume gepflanzt. Sollen daraus vitale Streuobstbäume werden sind jährliche Erziehungsschnitte und eine Bodenpflege notwendig.

Der OGV Mössingen veranstaltete hierzu am 31. Januar 2026 beim Lehrgarten einen Jungbaumschnittkurs.
40 Kursteilnehmer wurde der Sinn und Ausführung eines Pflanzschnittes und die Anlage einer Baumscheibe erklärt und gezeigt..

Anschließend demonstrierten Reiner Gaub, Martin Wörnle und Hans Wener an Jungbäumen einen sortenspezifisch modifizierten Öschbergschnitt
Empfohlen und ausgeführt wurde auch ein Weißanstrich des Stammes um klimabedingte Schäden (z. B. schwarzer Rindenbrand) zu verhindern.

An einem mustergültigen Apfelbaum der Sorte Golden Delicious konnte Werner Maier zu Abschluss noch einmal die wichtigen Schnittregeln zum Aufbau einer Oeschbergkrone begründen und demonstrieren.

Schnittkurs Streuobst 3.1.2026

Zur Theorie am Samstagvormittag 3.01.2026 von 9.30 bis 11 Uhr füllten über 50 Interessierte den Gastraum des Fliegerheims. Geboten war ein
Vortrag von Werner Maier mit dem Thema: "Streuobstbäume schneiden - warum und wie?"


Mit anschaulichen Bildern belegt, erklärte er zuerst die Nachteile der mehrstöckigen Kronen.
Anschließend verdeutlichte er Aufbau und Vorteile einer Oeschberg-Palmer-Krone.
Die weiteren Schwerpunkte waren die Pflege und Erziehung von Jungbäumen, die Umstellung auf eine Oeschbergkrone und Tipps für die Behandlung älterer, überbauter Kronen.

Am Samstagnachmittag um 13 Uhr konnte Vorstand Hans Wener am Lehrgarten wieder ca. 50 Teilnehmer zum Praxisschnittkurs für Streuobstbäume begrüßen.
Den Streuobstkursler wurde zuerst der Aufbau einer Oeschbergkrone an einem Musterbaum erklärt und die Stammverlängerung, die Leitäste und Seitenäste gezeigt.
Hans Wener demonstrierte an einer jüngeren Krone die jährlichen Erziehungsschnitte zum Erhalt einer Oeschbergkrone.

Danach zog eine Gruppe mit Joachim Reutter zu einem etwas vernachlässigten Boskoop, bei dem bereits im Vorjahr  mit der Vitalisierung begonnen wurde. Joachim sorgte durch  Einkürzung einiger Äste und durch Entfernung überbauter Zweige  für bessere Belichtung der unteren Astpartien.
An mitgebrachten Zweigen erklärte er das Verfahren beim Jungbaumschnitt.

Die zweite Gruppe versammelte sich um einen vitalen Brettacherapfelbaum, bei dem in den Vorjahren neue Leitastverlängerungen herangezogen wurden. Martin Wörnle und Reiner Gaub sorgten wieder für klare Linie an den neuen Leitästen und entfernten störende Überbauungen und lichteten die Leitergassen aus.

Zurück an der Schutzhütte sorgte Joachim Reutter mit Destillaten aus Streuobstprodukten und seine Frau Brigitte mit leckeren Schneckennudeln für leibliches Wohlbefinden. Danke!

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