Überlebenshilfe für Streuobstlandschaft

Pünktlich um 13 Uhr lieferte am Freitag 13.11.20 die Firma Leibssle bestellte Streuobstbäume mit Zubehör aus.

Eine tatkräftige Truppe sorgte unter Einhaltung von Coronaabständen für alphabetische Ordnung der 102 Sorten. Anschließend galt es die Sortenbündel für 79 Besteller bereitzustellen.

Am Samstag 14.11.20 konnten die Streuobstbäume mit Baumpfählen, Stammschutz und Kokosstricken zügig an die Abholer übergeben werden. Für derzeit nicht lieferbare Bäume lagen Gutscheine bereit.

Ingesamt werden durch unser Projekt 259 junge Streuobstbäume auf der Mössinger Gemarkung eingepflanzt. Seit 2014 wurden damit bei 6 Förderprojekten 1514 Jungbäume an Mössinger Streuobstwiesenbesitzer vermittelt. Eine Anleitung zu Pflanzung und Schnitt der Jungbäume finden Sie hier.

Viel Zuspruch bei jungen Streuobstbäumen

Unsere Aktion zur Verjüngung der Streuobstbestände wurde wieder gut angenommen.
79 Gütlesbesitzer haben erfreulicherweise insgesamt 259 junge Streuobstbäume bestellt und sorgen so für den Erhalt unserer wertvollen Streuobstlandschaft.


Neben Apfel- und Birnbäumen wurden auch Kirschen, Zwetschgen und Mirabellen ausgesucht.
Welche der insgesamt 102 gewählten Sorten auf Mössinger Streuobstwiesen gedeihen wird eine gute Pflege und das Klima entscheiden.

In den nächsten Wochen wird die Firma Leibssle Betzingen die Jungbäume beschaffen.
Es ist meist vorteilhaft, wenn die Pflanzgruben schon in der Woche zuvor erstellt werden.
Wir empfehlen die Pflanzanleitung auf unserer Internetseite ogv-moessingen.de unter „Wissen“ vorher anzuschauen.

 

Ferienprogramm 2020

Das Netzwerk Streuobst Mössingen hat am Freitag 11. September 2020 zum Kinderferienprogramm unter dem Motto Apfel & Co geladen.

Die von Daniela Häberle, Franz Bailer, Sabine Mall-Eder, Ulrich Eder und Hans Wener prima organisierte Veranstaltung im Lehrgarten des OGV Mössingen war wieder ein Highlight für 17 Jungen und Mädchen.

Die erste Aufgabe den Vornamen aus Pflanzenteilen auf klebriger Schreibfläche zu legen wurde ideenreich ausgeführt.

Das Puzzeln mit Apfelstücken förderte das Kennenlernen untereinander.

Danach wurde in drei Gruppen parallel "gearbeitet":

Die 1. Gruppe erforschten die Geheimnisse der Imkerei.

Die 2. Gruppe durfte mit Phantasie ein Etikett für die Apfelsaftflasche entwerfen.

Die 3. Gruppe war beim Wettsammeln von Äpfeln aktiv.

Nach einer Führung durch den Lehrgarten galt es Äpfel aufzulesen und gemeinsam zu mosten.

Zur Stärkung gabs zum Abschluss den frisch gepressten Apfelsaft und gegrillte Würste .

Viel zu rasch ging der informative und unterhaltsame Nachmittag zu Ende.

37°C - die Natur lechzt nach Wasser

Unsere Gärten sollen Biotope für heimische Tiere werden. Statt Schotter oder fremdländische Gehölze empfehlen sich z. B. heimische Beerengehölze, die intensiv von Insekten besucht und deren herrliche Früchte von uns genascht werden können. Bei diesem Behang von Ribes rubrum Rovada lacht das Herz.

Der Veredelungskurs war für Ende April vorgesehen und ist wegen Corona ausgefallen. Die Edelreiser, die seit Januar im feuchten Sand kühl und dunkel stehen, haben am unteren Ende auf Wurzelbildung geschaltet. Mit viel Mühe könnte man vielleicht einen speziellen, sortenreinen Apfelbaum daraus ziehen.

Unsere Obstbäume haben teilweise einen übermäßigen Fruchtansatz. Zusammen mit der starken Trockenheit können nur relativ kleine Früchte heranreifen. Was nach zwei trockenen Sommern oft fehlt ist eine ausreichende Belaubung. Daher sieht man bereits Früchte mit Schäden durch Sonnenbrand.

Nach Klarapfel und Nela reifen in Kürze James Grieve und Jakob Fischer heran.

Bei Jakob Fischer und Gewürzluiken ist es besonders schwer ein tragfähiges Leitastgerüst aufzubauen, da unter der  Fruchtlast auch vermeintlich stabile Äste nach unten absinken.

Bei diesem Apfelbaum der Sorte Kaiser Wilhelm ist eine gute Beschattung der Früchte durch ausreichend Neutrieb gegeben. Die vormaligen Leitastverlängerungen biegen sich unter Behang nach unten. Die neuen Verlängerungen sind zu schwach für einen starken Fruchtansatz im kommenden Jahr. Beim sortenspezifischen Baumschnitt kann man noch viel lernen.

4. August 2020: Inzwischen hatte der Wettergott ein Einsehen und hat in den
letzten 3 Tagen 55 Liter Wasser pro qm regnen lassen.

1. Arbeitseinsatz nach Corona Lähmung

Ein Dutzend Mitglieder sorgten am 30. Juni 2020 mit ihrem tatkräftigen Einsatz für die Ausführung der notwendigen Pflegearbeiten.

Bei den Beeren und Spindeln musste Konkurrenzwuchs entfernt werden.

Unser Fachmann Richard konnte die Motorstartprobleme am gespendeten Balkenmäher beheben.

Bei einigen durch Rindenverletzungen und schwarzem Rindenbrand abgestorbene Bäumen wurde die Krone abgesägt und die Rodung vorbereitet.

Der Graswuchs am Zaun wurde mit der Motorsense wieder gründlich entfernt.

An den städtischen Jungbäumen auf dem Deponiegelände galt es, das noch stehende Heugras abzumähen und Wurzel- bzw. Stammausschläge zu entfernen.

Beim gemeinsamen Vesper mit Coronaabständen gab es einen regen Informations- und Meinungsaustausch.

Bei der anschließenden Ausschusssitzung wurde bekanntgegeben, dass der Jahresausflug und  das Apfelfest dieses Jahr wegen Corona ausfallen müssen.

 

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